Der Fantasie gute Gründe liefern

Überschätzen Sie niemals Ihre Fantasie. Das, was Ihnen so einfällt, ist die Summe dessen, was Sie bereits gesehen haben! Noch weniger dürfen Sie Ihr visuelles Gedächtnis überschätzen. Die Tatsache, dass Sie Ihr Mobiltelefon unter einem Stapel Papierkram finden können, heißt nicht, dass Sie visuelle Eindrücke ohne Vorlage später grafisch wiedergeben können.

Die Fantasie kann auch nur mit vorhandener Information arbeiten. Kreativität ist nicht die Kreation aus dem Nichts, sondern die unübliche Assoziation vorhandener Elemente. Kreativ ist, wer verschiedenes Quellenmaterial unkonventionell untereinandermischen kann.

Wenn Sie ein »Fantasieschloss« malen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie das Disney-Logo mit Details aus einer Burg, die Sie einmal besichtigt haben, verbinden. Der kreative Aspekt ist dann vielleicht, dass Sie ein paar Versatzstücke aus Star Wars hineinbringen, also dass Sie genreübergreifend assoziieren.

Egal ob Sie an einem fiktiven oder an einem dokumentarischen Stoff arbeiten, Sie müssen immer recherchieren. Wenn Sie fiktiv arbeiten, haben Sie die Freiheit, Quellen wild durcheinandermischen zu können. Sie können für Ihren Herrscherpalast den Hatschepsut-Tempel aus Ägypten mit dem Kilkenny Castle aus Irland mischen.

Wenn Sie dokumentarisch oder historisch arbeiten, müssen Ihre Quellen räumlich und zeitlich einheitlich sein. Seien Sie eher streng mit den historischen Hintergründen. Sie werden mit einem glaubwürdigen Setting belohnt werden.

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